Arbeitsrecht - ein heißes Eisen für Unternehmen und Angestel..."

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Arbeitsrecht - ein heißes Eisen für Unternehmen und Angestellte

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Arbeitsrecht - ein heißes Eisen für Unternehmen und Angestellte


Wer einen sicheren Job und ein hohes Maß an Arbeitszufriedenheit, darf sich glücklich schätzen. Wer jedoch unzufrieden ist mit seinem Arbeitsplatz oder aber in einem Unternehmen tätig ist, das in eine finanzielle Schieflage geraten ist, muss um sein Arbeitsverhältnis bangen. Daneben gibt es jedoch leider weitere zahlreiche Anlässe, in denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer um die Konsequenzen aus einer möglichen Kündigung oder anderweitiger Anlässe wie exemplarisch

  • Abmahnung
  • Abfindung
  • Urlaubsanspruch
  • Aufhebungsverträge
  • Überstundenregelungen
  • Schwerbehindertenangelegenheiten

streiten. Oftmals werden diese Auseinandersetzungen Arbeitsgerichte bemüht, aber auch versucht, außergerichtliche Einigungen zu erzielen. Das heikle Thema Arbeitsrecht ist für beide Parteien jedoch ein komplexes und oftmals undurchschaubares Gebiet. Es ist eher unwahrscheinlich, dass sich Personen, die in diesem Bereich keine juristischen Vorkenntnisse haben, bestmögliche Lösungen erzielen können. Denn weder ausreichende Gesetzeskenntnisse noch essentielle Gerichtsurteile zu den entsprechenden Fragen dürften bekannt sein. Um letztlich seine Ansprüche durchsetzen zu können, sollte in jedem Fall eine Kanzlei für Arbeitsrecht mit der Wahrnehmung der Interessen beauftrag werden.

Wer trägt die Kosten für einen Rechtsstreit


Sofern eine Klage angestrebt wird, ist zunächst das Arbeitsgericht zuständig, in dessen Bereich der Ursprung des Verfahrens begonnen hat. Legt man beispielhaft die Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BAMS) aus dem Jahr 2015 zugrunde, so erkennt man eine beeindruckende Anzahl an Fällen, die bundesweit in einem Urteilsverfahren verhandelt worden sind.

Eingereichte Klagen insgesamt:                                                          369.584

davon eingereicht durch Arbeitnehmer und Gewerkschaften:                  353.531

durch Arbeitgeber eingereicht:                                                             20.513

Die meisten Klageverfahren wurden in Nordrhein-Westfalen behandelt:    27.057

Daneben gab es ein hohes Maß an Berufungsverfahren vor den Landesarbeitsgerichten bis hin zu einer endgültigen Entscheidung durch das Bundesarbeitsgericht. Eine Urteilsfindung ist in vielen Fällen jedoch nicht immer schnell zu erwarten. Geduld und Durchhaltevermögen sind wesentliche Faktoren, die mit einzuplanen sind. Doch solche Verfahren kosten nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Eine arbeitsrechtliche Absicherung bietet eine Rechtsschutzversicherung, wobei es zu berücksichtigen gilt, dass der Arbeitsrechtsschutz als Baustein in die Privatrechtschutz mit auszuwählen ist. Eine alleinige Rechtsschutzversicherung für den Bereich Arbeit wird zumeist nicht angeboten. Es ist also durchaus empfehlenswert, eine entsprechende Absicherung auszuwählen. Insbesondere unter dem Aspekt, dass sowohl Kläger als auch Beklagte in der ersten Instanz sämtliche Kosten (Anwälte, Sachverständige, Gerichtskosten) selbst zu tragen haben, (unerheblich ob Sieg oder Niederlage) erscheint ein optimaler Rechtsschutz sinnvoll. Dieses ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Auswahl einer umfassenden Rechtsschutzversicherung ist idealerweise durch einen Vergleich mehrere Gesellschaften auf das Preis- Leistungsverhältnis vorzunehmen. Wichtige und nützliche Informationen dazu erfährt man im Übrigen dazu auch hier.

Die Aufgaben der Anwälte


Wer einen Anwalt mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragt, sollte sich natürlich für kompetente und erfahrene Advokaten auf diesem Gebiet entscheiden. Nur mit dem juristischen Know How und den umfassenden Kenntnissen auf dem komplexen Gebiet des Arbeitsrechts, sind erfolgreiche Lösungen zu erwarten. Dabei müssen die Rechtsanwälte in der Lage sein, ihren Mandanten entsprechende Beratungen und Lösungsansätze bereits im Vorfeld verständlich zu vermitteln. Aus dem vielfältigen Tätigkeitsbereich der Juristen nun einige Beispiele zu den umfangreichen Aufgabengebieten:

Abmahnung


Befinden beispielsweise eine Arbeitnehmer eine schriftlich formulierte Abmahnung als ungerechtfertigt, so wird diese auf rechtliche Inhalte sowie auf einen potentiellen Klageweg hin geprüft. Eine Abmahnung darf nur unter Berücksichtigung von drei Komponenten ausgesprochen werden:

  • Schweres Fehlverhalten des Arbeitnehmers und eine konkrete Bezeichnung des Fehlers
  • Hinweis darauf, dass künftig das Verhalten nicht mehr toleriert wird
  • Vermerk, dass bei Wiederholung eine Kündigung erfolgt

Kündigung



Drei Optionen sind hier vorrangig auschlaggebend:

  • Betriebsbedingte Kündigung (Sozialverträglicher Abbau von Mitarbeitern)
  • Verhaltensbedingte Kündigung (Abmahnung muss zuvor erfolgen)
  • Personenbedingte Kündigung (Krankheit, etc.)

Aber auch befristete Verträge oder Aufhebungsverträge finden hier Eingang.

Überstunden


Auch das Thema Überstunden ist immer wieder ein Streitpunkt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Abfeiern oder ausbezahlen lassen? Besteht überhaupt eine vertragliche Vereinbarung? Pauschale Formulierungen, die zumeist zum Nachteil des Arbeitnehmers gereichen, sollten zudem von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht geprüft werden.

Neben diesen Punkten bestehen weitere zahlreiche Kriterien, die zu garvierenden und folgenschweren Missstimmungen zwischen der Parteien führen können. Wer abschießende Sicherheit erlangen möchte, sollte sich zwingend von einem fachlich kompetenten Juristen beraten lassen.
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